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Suchbegriff: Meinungsartikel

Ein umfassender 4-Wochen-Ausblick für den Schweizer Aktienmarkt und die Wirtschaft, mit detaillierten Angaben zu den wichtigsten Wirtschaftsdaten, Unternehmensgewinnen und Zentralbankaktivitäten vom 31. Oktober bis 27. November 2025, einschließlich SNB-Ergebnissen, BFS-Statistiken und Finanzberichten wichtiger Unternehmen.
Fünf Jahre nach seiner verspäteten Eröffnung arbeitet der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) trotz einiger Verbesserungen in letzter Zeit weiterhin mit erheblichen finanziellen Verlusten. Der Flughafen hat mit Baukosten in Höhe von 6,5 Milliarden Euro (dreimal so hoch wie geplant), pandemiebedingten Rückschlägen und rückläufigen Flugverbindungen aufgrund hoher deutscher Flughafengebühren zu kämpfen. Auch wenn die Fluggastzahlen nach der COVID-Epidemie steigen, bleiben sie unter dem Niveau vor der Pandemie, und der Flughafen ist weiterhin auf die finanzielle Unterstützung durch seine staatlichen Anteilseigner angewiesen.
Die chinesische Zentralbank unter Gouverneur Pan Gongsheng kündigte die Wiederaufnahme des Handels mit Staatsanleihen nach einer monatelangen Pause an und begründete dies mit der verbesserten Funktionsweise des Anleihemarktes. Die Bank wird moderat lockere geldpolitische Maßnahmen ergreifen, um die Wirtschaft inmitten von Handelsstreitigkeiten zu stützen. Gleichzeitig wird sie die Entwicklung des digitalen Yuan weiter unterstützen und gegen Spekulationen mit Kryptowährungen vorgehen.
Die Vogelgrippe breitet sich in Deutschland rasch aus, und bisher wurden über 500 000 Vögel gekeult, was zu Besorgnis über mögliche Preissteigerungen bei Eiern und Geflügel führt. Branchenexperten geben unterschiedliche Prognosen ab: Einige warnen vor Preiserhöhungen, während andere eine ausreichende Versorgung für Weihnachten zusichern. Der Ausbruch der Seuche tritt in diesem Jahr ungewöhnlich früh auf und erfordert koordinierte EU-Maßnahmen. Die Situation bleibt dynamisch und könnte sich auf die Verbraucherpreise und die Verfügbarkeit auswirken.
Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im Oktober unerwartet auf 88,4 Punkte gestiegen, was auf einen wachsenden Optimismus der Führungskräfte hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2026 hinweist. Während sich die Erwartungen in allen wichtigen Sektoren, einschließlich der Industrie, dem Baugewerbe und dem Dienstleistungssektor, verbesserten, bleiben die Sorgen über den Mangel an Aufträgen und die schwierigen Bedingungen im Einzelhandel vor Weihnachten bestehen. Die Ökonomen äußern sich vorsichtig optimistisch, weisen aber darauf hin, dass die jüngsten Wirtschaftsdaten weiterhin ungünstig sind, da das BIP im zweiten Quartal 2025 um 0,3 % geschrumpft ist.
Das Chief Investment Office von UBS behält seinen positiven Ausblick auf den Bullenmarkt bei und argumentiert, dass trotz der Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase die aktuellen Fundamentaldaten solide bleiben und die Bewertungen von Technologieunternehmen weiterhin unter dem Niveau der Dotcom-Blase liegen. Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund bedeutender KI-Infrastruktur-Deals zwischen OpenAI und Chipherstellern wie AMD, NVIDIA und anderen, was die Ansicht stützt, dass die Aktienrallye auf soliden Fundamenten basiert.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im Oktober stärker als erwartet auf 88,4 Punkte gestiegen, was auf verbesserte Geschäftserwartungen hinweist, obwohl das BIP im zweiten Quartal um 0,3 % geschrumpft ist. Trotz eines gewissen Optimismus in Bezug auf die künftige Erholung bleiben die Ökonomen angesichts der Sorgen über US-Zölle, den chinesischen Wettbewerb und die Notwendigkeit umfassender Reformen vorsichtig. Die Bundesbank rechnet mit einer wirtschaftlichen Stagnation, und mehrere Ökonomen warnen vor anhaltenden Schwierigkeiten bis 2026 trotz der Hoffnung auf fiskalische Stimulierungsmaßnahmen.
Madison Faller, Anlagestratege bei JPMorgan Private Bank, betont, dass die aktuelle Ertragssaison ein kritischer Test für die Märkte ist, wobei die Fundamentaldaten darüber entscheiden, ob der Bullenmarkt weitergeht. Sie äußert sich optimistisch über die weltweite Gewinndynamik, hält die künstliche Intelligenz für gerechtfertigt und nicht für eine Blase und sieht trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten Erholungspotenzial in Europa aufgrund steuerlicher Anreize.
Die Analyse zeigt eine anhaltend hohe Inflation in den USA, wo mehr als die Hälfte der Verbraucherausgaben in Waren und Dienstleistungen fließen, die einen jährlichen Preisanstieg von über 3 % verzeichnen. Trotz der Erwartung von Zinssenkungen der Federal Reserve bleibt die Inflation hartnäckig über dem Zielwert von 2 %, was Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität weckt.
In dem Artikel wird die wachsende Besorgnis über die Krisenrisiken auf den privaten Märkten erörtert, die durch die jüngsten Insolvenzen von Autozulieferern und die Warnungen großer Finanzinstitute unterstrichen wird. Der Vorstandsvorsitzende von JPMorgan, Jamie Dimon, warnt davor, dass die rasche Zunahme der privaten Verschuldung auf 1,2 Billionen Dollar ein Rezept für eine neue Finanzkrise sei, während Moody's vor zu hohen Risiken bei der Kreditvergabe an Nichtbanken warnt. Aus den Umfragedaten von Goldman Sachs geht hervor, dass die US-Anleger vor allem wegen der hohen Bewertungen an den Finanzmärkten besorgt sind.

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